Carola Vogt | Peter Boerboom
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cover Carola Vogt und Peter Boerboom, Landschaften
Fotografische Arbeiten 1997 – 2005
mit Texten von Brigitte Franzen und Wolfgang Ullrich
38 Abbildungen, 76 Seiten, Verlag für moderne Kunst Nürnberg
ISBN 3-936711-62-3
www.vfmk.de
| Brigitte Franzen
| Wolfgang Ullrich
| Heinz Schütz
 
Projekttexte
| Landschaften department-titel Department for Public Appearances | für öffentliche Erscheinungen
mit Texten von Marion Ackermann, Ulrike Matzer, Florian Matzner
und Heinz Schütz, deutsch/englisch, 112 Seiten
Verlag für moderne Kunst Nürnberg, 2003
ISBN 3-936711-05-4
www.vfmk.de

"… Eine zentrale künstlerische Strategie, mit der sich das Department die Rhetorik des öffentlichen Raumes spielerisch aneignet, kann als Hyperaffirmation bezeichnet werden, (…) (die) durch die Vehemenz der Bejahung ein Moment von Ironie und Uneigentlichkeit produziert. Das Oszillieren zwischen Ernst und Spaß, zwischen Kritik und Konstruktion kann im Idealfall Verhärtetes aufweichen. …"
Heinz Schütz
| Abenteuerland
| Woran man sich ein Beispiel nimmt
 
Kataloge
   
titelSW

schwarzweiß
Katalog zur Ausstellung in der Rathausgalerie München
mit Afra Dopfer, Andreas Ensslen, Heribert Heindl, Hans Lindenmüller, Susanne Nickel, The sound+icon machine, Conny Unger/Susanna Ludwig, Carola Vogt/Peter Boerboom.
Mit einem Text von Michael Hauffen
April/Mai 2008, 58 Seiten

"… Vogt/Boerbooms Fotoarbeiten halten ein Phänomen fest, das man als Angriff auf romantische Naturideale bezeichnen könnte. Konstruktionen, die der sportlichen Betätigung dienen, werden zunehmend auch in Waldgebieten angelegt, wo sie Situationen simulieren, die irgendwo zwischen abenteuerlicher Dschungeldurchquerung und barbarischer Kriegsmaschine liegen. Ein einsamer Baum oder ein monolithischer Felsbrocken, die zuvor vielleicht noch ein Gefühl der Erhabenheit provoziert haben, sind nun zu Befestigungskörpern verschiedenster Kabel und Stege umfunktioniert, und dienen dem Klettertraining. Allerdings könnte es auch umgekehrt so sein, dass diese Fitness-Installationen die Zerströrungspotentiale, die uns trotz künstlich angelegter Wälder und Seen bedrohen, umso besser vergegenwärtigen, als sie mit nostalgisch gefärbten Naturprojektionen krass kollidieren und eines der letzten Reservate illusorischer Geborgenheit aufheben – die Erfahrung der Erhabenheit wäre so gesehen womöglich auf den neuesten Stand gebracht. …"

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